Sehr geehrter Herr Doktor Zehetner, Ihr gestriger Vortrag anlässlich der boerse-express-Roadshow hat mir Sorgen bereitet.
Nicht wirtschaftlicher Natur, aber persönlicher.
Sie haben - ganz untypisch - sehr leise gesprochen, sehr oberflächlich präsentiert und kommentiert und die Bühne auch rasch wieder verlassen.
Sind Sie nach der umfangreichen Reisetätigkeit und den zahllosen Präsentationen der letzten Wochen einfach erschöpft, bloss verkühlt oder gar ernsthaft erkrankt?
Gute Besserung jedenfalls!
krank oder erschöpft?
Beitrag von Manfred Rohrauer, - am 28.10.2010.
Abgelegt unter Fragen an IMMOFINANZ | 4 Kommentare

Ich bin nicht krank. Wenn ich viel und lange reden muss, dann leidet manchmal meine Stimme.
Wenn es zu leise war, dann auch deshalb, weil wahrscheinlich das Mikro zu tief eingestellt war.
Oberflaechliche Praesentation und Buehne sofort verlassen :
Ist a) Geschmacksfrage und war b) notwendig, weil nach mir noch wer dran war.
Ich darf festhalten, dass ich mich den Fragen der Anleger bis 21.45 gestellt habe, da war von den anderen Unternehmen schon seit ueber eineinhalb Stunden niemand mehr.
Dann bin auf einen Imbiss ins Schwarze Kamel gegangen, wo ich von mehreren, ebenfalls dorthin gewanderten Anlegern bis 23.45 Uhr mit Beschlag belegt wurde.
Dem habe ich mich durch Flucht entzogen, weil heute um fuenf Uhr Tagwache fuer einen Londonflug war zu einer Roadshow mit UBS!
Soweit zu Oberflaechlichkeit, Engagement etc.
MfG
ZE
Sehr geehrter Herr Doktor Zehetner! Zuerst möchte ich mich meinen Kollegen anschließen – ich bin auch der Meinung, dass Sie eine sehr gute Arbeit leisten. Und nur an diesen Taten möchte ich Sie bewerten/messen! Ich schreibe Ihnen dennoch einen Kommentar auf Ihre Antwort auf den Blog-Eintrag von Manfred Rohrauer … weil ich einerseits verwundert und auch bestürzt ob Ihrer Antwort bin. Lesen Sie sich den Blog-Eintrag doch nochmals IN RUHE durch … der war m.M. lieb bzw. besorgt gemeint. Ihre Antwort jedoch klingt - als ob Sie sich angegriffen gefühlt oder den Eintrag gar nicht richtig gelesen haben – sehr unsympathisch um nicht „rotzig“ zu sagen! (Zitat „Soweit zu Oberflaechlichkeit, Engagement etc“ … das war doch gar nicht das Thema!). So was verstehe ich nicht! Sie machen Werbung auf der Wirtschaftsblatt-Homepage und laden Leute ein, mit Ihnen in Verbindung zu treten. Und dann schaut es so aus, als würden Sie das gar nicht wollen. Also ich arbeite selber im Marketing und erlaube mir Ihnen einen persönlichen Rat dazu (!) zu geben: Entweder Sie beantworten solche Blogs nur, wenn Sie „nicht im Stress“ sind und die Zeit haben, diese wirklich zu lesen ODER Sie lassen es von einem „Ghostwriter aus dem IR“ schreiben ODER Sie verzichten auf diese Art der Kommunikation/IR-Werbung. Warum mich das so ärgert? Ich hatte oben gesagt, dass ich Sie nur nach Ihrem Erfolgen für die Immofinanz beurteilen möchte. Aber wenn Sie sonst auch „SO“ mit den Leuten (z.B. Aktionären, Fonds, Analysten, etc.) umgehen, dann mache ich mir um meinen Aktienkurs echte Sorgen. Solch ein Verhalten schadet Ihrem Ansehen … zumindest bei mir! Mit freundlichen Grüßen, Frank Breuß PS: Ich möchte erst lieber keine Antwort von Ihnen!
Ich kann nicht im entferntesten Arroganz oder gar Unsympathie in der Antwort von Dr. Zehentner erkennen. Ganz im Gegenteil zu Ihrer Interpretation ist die Antwort überzeugend sachlich auf die Fragen eingestellt. Auch muss ich aus persönlicher Erfahrung unterstreichen, dass sich Dr. Zehetner über die Maßen viel Zeit nimmt, um auch mit Kleinaktionären einen Dialog anzustimmen. Aus diesem Grund sehe ich Ihre überaus dreiste Meldung als Affront gegenüber vielen, sehr vielen Investieren die dieses Entgegenkommen der Immofinanz auf persönlicher und „in silico“-Ebene sehr zu schätzen wissen. Kritik wird immer gehört und ist, wenn konstruktiv angelegt, sehr hilfreich. Aber schon bei Ihrem ersten Verbalschlag rutschte Ihr Posting für mich in die Kategorien „ich hab heute schlecht geschlafen und brauche einen verbaler Blitzabler“, und da hilft auch nicht mit einem Satz anzufangen, der unpersönliche Anliegen und Professionalität simulieren soll, um die nachträglichen Meldungen abzufangen (ich empfehle ein heißes Aloe-Vera-Bad als Einschlafhilfe – keine Kaufempfehlung). Vielleicht sollten SIE sich einma die AGB des Internetblogs, ich zitiere Sie „IN RUHE durchlesen“ Vielmehr sehe ich in Ihrem Post einen (aus welchen Gründen auch immer) verweifelten Versuch, den den Sinn dieses Blogs zweckzuentfremden und Ihren Dialogpartner zu denunzieren. Zum Glück vieler Anleger die ich „vertrete“ (vielmehr einer Meinung sind), gelingt Ihnen dies mit Ihrer hölzernen und ungeschliffenen (ich persönlich würde schon unverschämt meinen) Wortwahl und Ausdrucksweise nicht. Als Krönung auf so ein Post die Meldung „Ich möchte erst lieber keine Antwort von Ihnen!“ unterstreicht meine Andeutungen (q. e. d.) Das zeugt von Angst bzw Desinteresse vor einer Antwort: Antwortet man darauf, hat man die Wünsche des Gesprachspartners ignoriert, tut man dies nicht, steht die Meldung in der Luft. Na gut, probieren wir es mal aus: Ich möchte erst lieber keine Antwort von Ihnen, Hr Breuß. Lg! - Mag. (kein „FH“) Hacobian
Lieber Herr Mag. Breuß!
Im Cyber-Space kann man sich zwar eine Menge wünschen, aber nicht, dass man auf einen Diskussionsbeitrag keine Antwort bekommt.
Mittlerweile sind Sie mit Ihrer Meinung über meine Antwort auf den Beitrag von Herrn Rohrauer ziemlich alleine, wie Antworten darauf hier und in anderen Foren zeigen.
Was Ihre Beurteilung meiner Umgangsformen betrifft, so darf ich darauf hinweisen, dass sie mir bisher nicht geschadet haben, sondern mich - ohne Hilfe von Netzwerken, politischen Parteien und ähnlichen Selbsthilfegruppen - dorthin gebracht haben, wo ich heute bin - und auch den Aktienkurs auf das Elffache seit meinem Eintritt bei der IMMOFINANZ.
Dass mein Hinweis auf meinen Einsatz für das Unternehmen und auf meine Kommunkationsintensität zu unseren Anlegern "rotzig" war, kann ich nicht - und offensichtlich auch sonst niemand - nachvollziehen. Und dass die Beurteilung einer Präsentation als "oberflächlich" als Kritik zu werten ist, wird sogar jeder eingefleischte Gutmensch zugeben. Und lediglich dagegen habe ich mich - zart - gewehrt.
Und "ghostwriter" zu beschäftigen würde ich oberflächlich und unehrlich finden ....
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
EZ